Göcklingen

Göcklingen Panoramabild von Göcklingen
Die Gründung Göcklingens

Göcklingen kann auf eine jahrtausendlange Geschichte zurückblicken. Es wurde zwischen 450 und 600 n. Chr. von fränkischen Siedlern gegründet. Dies läßt sich daraus ableiten, daß "Göcklingen" aus "Gakiloingen" entstanden ist, welches auf den Namen der Sippschaft "Gakilo" zurückzuführen ist. Die Anhänger der Gefolgschaft des fränkischen Sippenoberhauptes wurden demnach "Gakiloinger" genannt.

Erste urkundliche Erwähnung 1254: "Gecklingen" Der Name "Gecklingen" wird zum ersten Mal geschichtlich erwähnt in zwei Schenkungsurkunden aus dem Jahre 1254.

Die erste stammt von einer "matrona" (vornehme Dame) Herinburc, welche dem Konvent in Eußerthal (Ort ca. 10 km von Göcklingen entfernt, Zisterziensermönche) etliche Güter vermachte im Gegenzug für Hilfe für ihren Sohn, der als "Vagabund" durch die Lande streute. Hierin wird "gekelingin" und "geckelingin" zum ersten Mal erwähnt.
Die zweite Urkunde ist von "Conrad", der den Eußerthaler Mönchen wiederum aus Sorge um seinen Sohn, der als "Vagabund" umherirrte, den "Nunnenhof" in "Geckelingin" überließ. Die ganzen Umstände deuten darauf hin, daß der Nunnenhof gleichbedeutend ist mit dem Sunnenhof und daß Conrad der Mann der Matrone ist. Conrad ist vermutlich der Ritter "Cunradus miles de Clingen" (Kunrad, Ritter von Klingenmünster), Verteidiger der Burg Landeck (oberhalb Klingenmünster, Nachbarort von Göcklingen).

Die heutige Schreibweise "Göcklingen" Die heutige Schreibweise "Göcklingen" taucht zum ersten Mal 1492 auf, aber immer noch neben zahlreichen Varianten wie Gecklingen, Gögglingen...