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Gehirnerschütterung

Das Gehirn ist ein lebenswichtiges und empfindliches Organ. Es befindet sich deshalb besonders geschützt im Innern des Schädels.Was passiert bei einer Gehirnerschütterung? Eine Gehirnerschütterung entsteht dadurch, dass das Gehirn von innen durch den Aufprall an die Schädelwand stößt. Dadurch kann es zu einer vorübergehenden Funktionsstörung des Gehirns kommen. Kurzfristige, in seltenen Fällen auch dauerhafte Bewusstseinsstörungen können die Folgen sein. Meist entsteht eine Gehirnerschütterung durch einen dumpfen Schlag gegen den Kopf, z.B. Sturz, (von einer Leiter, vom Rad, beim Skifahren, vom Tisch und Stuhl) durch Aufprall (Auto oder sonstigen Unfall) gezielter Schlag oder Wurf (beim Sport, Boxen, Kopfstoß beim Fußball) deshalb ist ein gezielter Wurf auf den Kopf des Torhüters beim Handball verboten. Das Bewusstsein schwindet in der Regel unter 10 Minuten, so dass es vom Helfenden oft nicht bemerkt wird. Danach sind aber die typischen Anzeichen einer Gehirnerschütterung wie

Schwindel, Kopfschmerzen, Lücken in der Erinnerung, Übelkeit und Erbrechen, erkennbar.

So helfen Sie richtig: Ist der Betroffene bei Bewusstsein, lagern sie ihn mit leicht erhöhtem Kopf/Oberkörper. alarmieren sie Notruf 112 unabhängig von der Schwere der Anzeichen, insbesondere, wenn der Verunfallte ein Kind ist. Halten sie den Betroffenen warm (zudecken) Lassen sie ihn nicht allein, sondern unter ständiger Beobachtung. Aufregungen sind absolut zu vermeiden. Patienten mit einer Gehirnerschütterung müssen unbedingt ins Krankenhaus. Sie bleiben eine Zeit lang unter Beobachtung und benötigen viel Ruhe.

pkl