Göcklingen

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Jahreshauptversammlung des St. Elisabethenvereins Göcklingen e.V. mit Eschbach und Ranschbach

Mäßig besucht war die von Pfarrer Robert einberufene Hauptversammlung des St.Elisabethenvereins Göcklingen mit Eschbach und Ranschbach, in der die Auflösung des Vereins oder die Verschmelzung /Fusion mit dem gleichnamigen Verein Billigheim-Ingenheim wichtigster Tagesordnungspunkt war. Beide Vereine sind Mitglieder der ökumenischen Sozialstation Landau. Von den zwei weiteren katholischen Krankenpflegevereinen ist Rohrbach der Sozialstation Herxheim und Klingenmünster mit Gleiszellen-Gleishorbach der Sozialstation Annweiler/Bad Bergzabern angegliedert. Diese beiden Vereine wollen "ihrer" bisherige Sozialstation treu bleiben, zumal sie sich dort gut aufgehoben fühlen. Das Ziel, für die gesamte Pfarrei einen katholischen Krankenpflegeverein zu bilden, wird erschwert, weil die kirchlichen mit den kommunalen Grenzen nicht deckungsgleich sind. So ist das Gebiet der Pfarrei St. Maria Magdalena auf drei Verbandsgemeinden (Landau-Land, Bad Bergzabern, Herxheim) verstreut.

Nachdem die bisherigen acht Pfarreien in der Pfarrgemeinde Heilige Maria Magdalena Klingenmünster aufgegangen sind, ist auch die Verschmelzung der katholischen Krankenpflegevereine in einen gemeinsamen Krankenpflegeverein vorgesehen. Die Vereinigung ist zwar nicht bindend vorgeschrieben, ergibt jedoch Sinn durch

zurückgehende Mitgliederzahlen in den einzelnen Vereinen,Überalterung der Vereinsmitglieder, Desinteresse an der Übernahme von Ehrenämtern sowie eine Überforderung der Priester als Vorsitzende Kraft ihres Amtes.

Nachdem Ursula Reisinger und Klaus Brauner die Vor- und Nachteile einer Auflösung bzw. Fusion erläutert hatten, entschieden sich die anwesenden Mitglieder für eine Fusion mit Billigheim-Ingenheim, zumal man nach einer dortigen Mitgliederbefragung den gleichen Weg geht. Die Zahl der Vereinsmitglieder beträgt in Göcklingen 139, in Billigheim-Ingenheim 56. Da die Verschmelzung einer notariellen Beurkundung bedarf, soll damit ein Notar beauftragt werden. Er soll gleichzeitig eine neue Vereinssatzung, die allen Erfordernissen entspricht, erarbeiten.

Hans Braun, Ranschbach und Klaus Brauner, Göcklingen wurden als Beauftragte für die Zusammenführung beider Vereine gewählt.

Der vorhandene Kassenbestand von 35 500.-- Euro wird laut Mitgliedervotum reduziert. Eine Spende soll satzungsgemäß anteilmäßig folgenden Einrichtungen zugute kommen:
Ökumenische Sozialstation Landau für den Erwerb eines Fahrzeugs von 10 000.-- Euro,
den katholischen Pfarrgemeinden Göcklingen und Ranschbach jeweils 3 000.-- Euro,
der protestantischen Kirchengemeinde Göcklingen 1 000.-- Euro für die Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber
der Sozialstation und 2 000.-- Euro als Spende für den Förderverein "Ein Hospiz für Landau-SÜW e.V."

Nach dem Kraft seines Amtes fungierenden Ersten Vorsitzenden Pfarrer Dr. Robert Maszkowski gehören Ursula Reisinger als stellvertretende Vorsitzende, Klaus Brauner als Rechner und Schriftführer dem Vorstand an. Bei der Sozialstation wird der Elisabethenverein vertreten durch Hedi Dausch, Eschbach und Hans Braun, Ranschbach.

pkl