Göcklingen

Göcklingen Panoramabild von Göcklingen
Vorlesen

Eine Katastrophe

.."ist ein Unglück von großen Ausmaßen und entsetzlichen Folgen" so lautet die Definition laut Duden

Vulkanausbruch, Tsunami, Erdbeben, Hochwasser, Hurrikan, Terroranschlag, Explosion, Amoklauf,Großbrand, Lebensmittelskandal; viel zu oft und immer häufiger berichten Medien von solchen Ereignissen. Gewiss, von den erstgenannten Vorkommen sind wir nicht direkt vor unserer Haustür bedroht. Aber durch unsere Mobilität sind Urlaubsländer mit den aufgezählten Gefahren in greifbare Nähe gerückt. Darüber hinaus ist niemand mehr sicher vor zufälligen oder geplanten Geschehnissen. Eine Katastrophe kann heute jeden treffen. Wie kann man sich also schützen?

DAVOR: vorbereitet sein.

Man muss sich bewusst machen, dass Katastrophen jeden treffen können. Welche Katastrophen können in der eigenen Umgebung auftreten? Wo kann man unterkommen? Ist das eigene Zuhause möglichst sicher? Wo sind Brandgefahren? Sind Rauchmelder vorhanden und betriebsbereit?

Notfallversorgung sicherstellen durch: Ausreichend Kraftstoff für Fahrzeug, Ersatztank, Vorrat an Nahrungsmittel, Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, warme Kleidung, Taschenlampen, Radio (Batterie betrieben) , Essbesteck, Dosenöffner, Taschenmesser, Mundschutz, wasserfestes Klebeband, Plastikplane, Zahnbürste, Seife, Handtücher, Toilettenpapier. Hilfreich ist auch ein Notstromaggregat. Außerdem sollte man an einen Notfallrucksack mit folgendem Inhalt denken: Unerlässliche Dinge für die Versorgung von Kindern, Älteren oder Kranken, wasserdichte Behälter für Medikamente, Kopien von ärztlichen Rezepten und anderen wichtigen Dokumenten, Liste von Notfallkontakten, Bankkarten, Bargeld, Ersatzschlüssel, Papier, Stifte, Spielsachen für Kinder. Wichtige Telefonnummern griffbereit haben, Fluchtwege kennen, Treffpunkt für Notfälle festlegen.

WÄHREND: schnell handeln.

Sofort aus der Gefahrenzone entfernen, bei Feuer: Schnell zum nächsten Ausgang oder an Fenster, nur an das Überleben denken, keine Gegenstände mitnehmen. Oft entscheiden Sekunden über Leben und Tod.

Wird eine Evakuierung angeordnet, sind die Anweisungen sofort zu befolgen. Freunde informieren, wo man sich aufhält, damit sie auf der Suche nicht ihr eigenes Leben riskieren.

Wird angeordnet, das Gebäude nicht zu verlassen, unbedingt im Gebäude bleiben. Bei einem chemischen, biologischen oder nuklearen Unfall oder Angriff innen bleiben, Fenster und Türen fest verschließen. Lüftung ausschalten . Bei radioaktiver Strahlung zum tiefsten Punkt des Gebäudes gehen. Nachrichten im Radio oder Fernsehen oder sonstigen Medien verfolgen.Im Gebäude bleiben, bis die Gefahr vorüber ist.

Bei einem Erdbeben unter stabilen Möbeln Schutz suchen. Mit Nachbeben rechnen und so bald wie möglich ins Freie flüchten. Nach Möglichkeit anderen Personen helfen.

Bei Wirbelsturm unverzüglich in einem stabilen Gebäude Schutz suchen.

Bei Überschwemmungen sich nicht in überflutete Gebäude begeben. Nicht durch Fluten gehen oder fahren.Gefahr besteht auch durch offene Abwasserschächte oder herunter gerissene Stromleitungen.

Bei einem Tsunami. Zieht sich das Wasser plötzlich zurück, sofort eine höher gelegene Stelle aufsuchen

DANACH: sich weiter schützen

Vorzugsweise bei Freunden unterkommen. Den Wohnraum sauber halten, Bei Aufräumarbeiten Schutzkleidung tragen. Vorsicht vor Stromleitungen und heißer Asche. Den weiteren Tagesablauf so weit wie möglich normal gestalten. Angst nicht an Familienangehörigen auslassen. Hilfe annehmen und anderen helfen. Überlebenswichtig ist sauberes Wasser, Nahrung Kleidung und ein Dach über dem Kopf. Seelische Schäden erkennen und behandeln. Meist tritt ein Schock zutage. Depressionen, Schlafstörungen Angststörungen und Gefühlsschwankungen sind Folgen davon. Gespräche mit Freunden helfen oft weiter.

Man kann nur hoffen, dass wir von Katastrophen verschont bleiben.

pkl