Göcklingen

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Aus dem Vereinsleben der Musikkapelle

Mit 15 aktiven Musikerinnen und Musikern bleibt die Göcklinger Musikkapelle auf dem gleichen Stand wie im vergangenen Jahr. Berufs-und Wohnort bedingt waren zwar drei Abgänge zu verzeichnen, die aber durch die gleiche Anzahl von Zugängen ausgeglichen werden konnten. Die Spielgemeinschaft mit der Stadtkapelle Pirmasens unter dem gleichen Dirigenten Alfred Wittmer erwies und erweist sich für beide Klangkörper als sehr effektiv und bleibt nach den Worten des Dirigenten auch weiterhin bestehen. Zwischenzeitlich haben sich nicht nur freundschaftliche, sondern auch familiäre Beziehungen ergeben.

"38 Musikproben plus ein gemeinsames Probenwochenende mit Pirmasens und 25 öffentliche Auftritte, darunter der Mainzer Rosenmontagszug, können sich in einem Kalenderjahr sehen lassen", so der Vorsitzende Hans Hafner. Ein trauriger Anlass des vergangenen Jahres war der Tod des Ehrenvorsitzenden und Namenskollegen des derzeitigen Vorstandes Hans Hafner. Er war über 50 Jahre aktives Mitglied und langjähriger Vorsitzender. Zu seinem Gedenken erhoben sich die Anwesenden zu Beginn der Sitzung von ihren Plätzen.

Mit 16 Jungmusiker/Innen, darunter Klarinetten, Querflöten, Trompeten, Posaunen und ein Saxophon trägt die Nachwuchsarbeit ihre ersten Früchte.

Dirigent Wittmer, nunmehr im 10. Jahr den Takt angebend, bedankte sich bei allen Aktiven für den regelmäßigen und pünktlichen Probenbesuch. Er verwies auf die gute Zusammenarbeit mit der Pirmasenser Stadtkapelle, die sich mit Göcklingen hervorragend ergänzt. Um die Jungmusiker stärker an den Verein zu binden, sei an gesellige Zusammenkünfte, aber auch an musikalische Veranstaltungen gedacht, durch die die Jungmusiker und deren Eltern motiviert werden. In diesem Zusammenhang galt sein Dank den Ausbildern, Caro Heinecke, Karo Bischoff und Elias Laub.

Die geselligen Veranstaltungen wie Lätarezug, Musik unterm Weihnachtsbaum und zum Teil den Mainzer Rosenmontagszug organisiert der V-Ausschuss, dem der Vorsitzende für seine Arbeit dankte.

Die vorausschauende finanzielle Weitsicht der Verantwortlichen unterstrich Rechner Klaus Brauner in seinem 51. Kassenbericht. Während zum Ende des letzten Jahrhunderts die Einnahmen eines Wochenendes der Kapelle einen vierstelligen Betrag erbrachte, müsse sich der Verein heute mit 500.-- Euro und weniger begnügen. Es sei deshalb nicht verwunderlich, dass sich jährlich ein Fehlbetrag von etwa 1 200.-- Euro ergebe. Insofern sei es gut, dass man auf die Rücklagen besserer Zeiten zurück greifen könne. Trotz des Fehlbetrages erfolgte die Entlastung der Vorstandschaft einstimmig. Als Kassenprüfer für das kommende Jahr wurden Patrick Heinecke und Elias Laub gewählt. Ansonsten erfolgten in diesem Jahr keine Neuwahlen.

pkl

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