Göcklingen

Göcklingen Panoramabild von Göcklingen
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Göcklinger Gemeinderatssitzung vom 11. April

Mit dem Projekt "Göcklingen 360 °" wird sich wohl in den nächsten Jahren das Ortsbild und die Gemarkungsansicht umfassend verändern. Zur Steigerung der Attraktivität der schmucken Weinbaugemeinde, zur Erschließung neuer Ideen im Bereich Tourismus und Weinkultur wurde das Vorhaben ins Leben gerufen. Zusätzlichen Schwung erhält es mit der Anerkennung als Schwerpunktgemeinde durch das Innenministerium von Rheinland-Pfalz im März dieses Jahres. Mit einem Rundwanderweg um und durch das Dorf werden landschaftliche, touristische, historische und bauliche Sehenswürdigkeiten miteinander verbunden. Auf der Agenda stehen mehrere Infotafeln, verschiedene Aussichtsplattformen mit Sitzbänken, ein Zugang zum Kaiserbach, der bereits vorhandene Biotopweiher, die beiden Kirchen, das Rathaus, Friedhof und Feldkapelle. Weitere Entwürfe und Ideen sollen im Rahmen einer groß angelegten Bürgerbeteiligung zusammen getragen werden. Über die künftige Vorgehensweise, welche die Auswahl eines Graphikers, eine Kostenermittlung und die Zuschussbeantragung im Hintergrundgedanken der europäischen LEADER-Förderung beinhaltet. Einige Entwürfe wurden vom Landschaftsplaner Müller-Hertlein anschaulich vorgestellt. Als finanzieller Grundstock stehen zunächst 20 000.-- Euro zur Verfügung. Einstimmig war der Gemeinderat der Meinung, Björn Kattner, der bereits bei dem 750-jährigen Jubiläum im Jahr 2004 für die Gemeinde zu deren Zufriedenheit tätig war, als Graphiker zu beauftragen.

Weitere Haushaltsmittel, die für das abgelaufene Jahr eingesetzt waren und nicht verbraucht wurden, sollen nach dem Votum des Rates auf 2018 übertragen werden. Dabei handelt es sich um 2 000.-- Euro für Reparaturmaßnahmen der gemeindeeigenen Mietwohnung, 6 200.-- Euro für die Feldwegunterhaltung und 4 300.-- Euro für die Beschallung der Kaiserberghalle.

Bei den Vorbereitungsarbeiten zur Erneuerung der Versorgungsleitungen in der Welsgasse und Schulstraße wurden Mängel in den beiden Brückenbauwerken hauptsächlich durch oberflächige e Korrosionen der Armierung und im Beton festgestellt. Für die Prüfung und genaue Feststellung der Schäden wurde das Büro für Straßentechnik in Mutterstadt beauftragt.

Nach den Richtlinien zur Förderung von Verschönerungsmaßnahmen bewilligte der Gemeinderat 750.-- Euro für ein Anwesen in der Hauptstraße.

Für die Errichtung eines offenen Unterstellplatzes erteilte das Gremium das gemeindliche Einverständnis.

Für technische Prüfungen an gemeindeeigenen Objekten und Gebäuden wie z.B. Kaiserberghalle, Kanalisation, Wasserdurchlässe, Kinderspielplätze und sonstige Einrichtungen musste im vergangenen Jahr der Betrag von rund 14 000.-- Euro aufgewendet werden.

Nach der von Klaus Eck vorgetragenen Statistik der örtlichen Feuerwehr war diese im vergangenen Jahr insgesamt über 800 Stunden für die Allgemeinheit tätig. Auf Einsätze entfielen 148 Stunden, Übungen 320 Stunden, Brandwachen 50 Stunden. Sonstige Tätigkeiten wie Begleitung von Umzügen wie Martinsumzug, Lätareumzug oder Verkehrsregelungen beim Volkstrauertag schlugen mit 294 Stunden zu Buche.

pkl

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