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Orchesterkonzert des Händel-Orchesters Mannheim

Eine musikalische Sternstunde wurde das Orchesterkonzert des Händel Orchesters Mannheim in der Reihe "Klingende Kirche" im protestantischen Gotteshaus in Göcklingen am Sonntag, 8. Juli. Die Gesamtleitung lag souverän in den Händen von Eberhard Steinbrecher.

Auftakt des Konzerts, das trotz der sommerlichen Temperaturen gut besucht war, war das Streichquartett Hob. xx 1:8, Introduzione von Joseph Haydn. Zuvor begrüßte der Initiator der Konzertreihe, Hermann Frech die Gäste und die Aktiven.

In der Stille des sakralen Raumes erklang das "Concerto grosso" von Georg Friedrich Händel, bei dem das Ensemble eine ausgiebige Vorfreude auf das Gesamtprogramm weckte. Dies wurde fortgesetzt mit dem Konzert für Violine und Orchester von Johann Sebastian Bach, mit der jungen Solistin Susanne Deeg.

Es folgte eine Serenade für Streichorchester des englischen Komponisten Edward Elgar und die "Suite for String Orchestra" von Peter Warlock.

Bei dieser Gelegenheit erfuhren die Besucher von Eberhard Steinbrecher, der durch das Programm führte, dass Warlock ein Pseudonym war. Von Haus aus war er nämlich Musikkritiker, und niemand sollte wissen,dass er selbst komponierte.

Gleichzeitig gab Steinbrecher bekannt, dass das Konzert eigentlich zu Frechs 90. Geburtstag am 9. Mai aufgeführt werden sollte, aus verschiedenen Gründen jedoch zeitlich verlegt werden musste.

Als weitere Solisten traten Eva Seib an der Violine und Philipp Scholl am Violincello auf.

Bei sehr guter Kirchenakustik war die Gesamtaufführung sowohl bei den Solis als auch im Zusammenspiel eine Darbietung ein einziger Höhepunkt, der vom Publikum mit einem Sturm der Begeisterung quittiert wurde.

Im Anschluss war Gelegenheit gegeben, mit den Musikern ins Gespräch zu kommen, wobei festzustellen war, dass das gesamt Ensemble von der herzlichen südpfälzischen Begeisterung angetan war.

pkl

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