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Der Granatapfel

Bild: Seibel
Bild: Weis/Dreisigacker

In den letzten Jahren gewann der Granatapfel (Punica granatum) als Frucht oder Saft in Deutschland an großer Bedeutung. Wegen seines hohen Nährwerts wird er nicht nur bei "Gesundheitsaposteln" sehr geschätzt. Sein Verbreitungsgebiet liegt in West- bis Mittelasien und im Mittelmeerraum.Ein Zeichen dafür, dass die Pflanze, die eine Wuchshöhe bis zu 5 Meter erreicht, Wärme liebend ist. Kulturgeschichtlich hat der Granatapfel ein hohes Alter. Er wurde als Beigabe in ägyptischen Grabkammern gefunden. Außerdem wird er in der griechischen Mythologie genannt und findet sowohl in der Bibel als auch im Koran Erwähnung. In der Symbolik steht der Granatapfel für Leben, Fruchtbarkeit, Macht (Reichsapfel) Blut und Tod.

In Deutschland ist der Granatapfel als Zierstrauch bekannt. Im Winter muss er frostfrei gelagert werden. Seit ein paar Jahren hat Thomas Seibel eine Pflanze das ganze Jahr über an geschützter Stelle im Freien gepflanzt. Sie hat die bisherigen Winter gut überstanden und trägt auch Früchte. Allerdings sind sie sowohl in der Zahl als auch in der Größe und im Geschmack den gekauften Früchten unterlegen.

Den gleichen Versuch, einen Granatapfel einzupflanzen und im Freien zu überwintern, hat Familie Weis/Dreisigacker in der Friedhofstraße erfolgreich unternommen. Vor vier Jahren brachte sie eine Granatapfelpflanze aus ihrem Italienurlaub mit und pflanzten sie an einer geschützten Stelle in ihrem Garten ein. Seither steht sie dort und hat alle Witterungseinflüsse gut überstanden. Wie man sieht, trägt sie stattliche Früchte. Den Beiden wünscht die GR weiterhin viel Erfolg und guten Appetit.

pkl

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