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Dorfmoderation, Abschlusssitzung der AG Zukunft im Dorf

Der Arbeitskreis "Zukunft im Dorf" bei seiner Abschlussbesprechung

Zur Abschlussbesprechung der AG Zukunft im Dorf fanden sich 13 Personen im Rathaus ein, um Bilanz über die eingereichten Vorschläge zu ziehen. Nach der Begrüßung durch Ortsbürgermeister Fritz Garrecht erläuterte Martin Thielmann von der KOBRA die einzelnen Vorschläge sowie deren Umsetzung bzw. Machbarkeit.

Die Anregung, einen öffentlichen Bücherschrank im Ortsbereich aufzustellen, konnte durch den Erwerb einer ausrangierten Telefonzelle realisiert werden. Nach deren Umgestaltung soll der 1. öffentliche Bücherschrank an der Bushaltestelle am Rathaus in nächster Zeit öffentlichkeitswirksam eröffnet werden.

Der erfolgreiche Abschluss eines Generationen übergreifenden Spielnachmittags steht ebenfalls auf der Positivseite der bisher durchgeführten Anregungen, wie ein Erste-Hilfe-Kurs für Senioren und ein Vortrag über die Themen: Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung. Im Bedarfsfall und auf Wunsch werden alle die genannten Veranstaltungen wiederholt. Die Rastmöglichkeiten innerhalb der Gemarkung werden erweitert und stehen der Bevölkerung und den Gästen in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Die Anregung, einen Wohnmobilstellplatz an der Kaiserberghalle einzurichten muss wegen des Kosten-Nutzen-Verhältnisses vom neu zu wählenden Ratsgremium erneut diskutiert werden. Ebenso bleibt es dem neuen Gemeinderat überlassen, sich über andere Bestattungsformen zu verständigen. Im Laurentiusgarten ist ein Stromanschluss für die Durchführung von Festlichkeiten der örtlichen Vereine wie z.B. Weinfest, Kerwe, Pfarrfest und ähnlichen vorgesehen. Die Kosten hierfür werden auf 8 000.-- Euro geschätzt. Auch in diesem Fall ist, wie bei der Sportplatzsanierung, insbesondere der Verbesserung der Bodenbeschaffenheit eine erneute Diskussion notwendig und erforderlichenfalls die Expertise eines Fachplaners einzuholen.

Einer voll dynamische Straßenbeleuchtung die mit Bewegungsmelder funktioniert, wird von den Pfalzwerken aus Gründen des Kosten-Nutzen-Verhältnisses abgeraten.

Die Installierung einer Dieseltankstelle im Ort für einheimische Winzer hängt von einem geeigneten Standort und dem Interesse eines Mineralölhändlers ab. Die Schaffung einer zentralen Reinigungsanlage für landwirtschaftliche Geräte und Maschinen ist abhängig von einem Projektträger , eines Standorts und dem Betreiber einer solchen Anlage. Da weder die Winzergenossenschaft, noch die Raiffeisengenossenschaft kein Interesse daran haben, wurde das Projekt zurück gestellt. Ebenfalls zurück gestellt wurde die Schaffung eines Dorfladens, der im Augenblick als Konkurrent zur bestehenden Bäckerei anzusehen wäre.

Angeregt wurde ein "runder Tisch für Vereine" bei dem sich die Vereinsvorstände zu Beginn eines Jahres oder nach Bedarf über Termine oder Organisation von Veranstaltungen abstimmen können. Einer Privatinitiative von Winzern bleibt es überlassen, in den Sommermonaten einen Weinstand in Form einer After-Work-Party in der Gemarkung zu betreiben.

Bei der Ansiedlung von weiteren Gastronomiebetrieben in der Gemeinde und dem Ausbau des Freifunks kann die Gemeinde nur unterstützend mitwirken.

Die Abschlussveranstaltung der Dorfmoderation für alle Arbeitskreise und sonstigen Aktivitäten ist auf den 13. Juni terminiert. Eine besondere Einladung wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.

pkl

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