Göcklingen

Göcklingen Panoramabild von Göcklingen
Vorlesen

Geschichte und Brauchtum miteinander verknüpft

Die Feldkapelle auch liebevoll "Kapellchen" am Friedhof genannt, wurde der Inschrift des Türbogens zufolge von "Hans Jerg Dillmann und Jacobinna" im Jahr 1718 erbaut. Dillmann war zum damaligen Zeitpunkt Bürgermeister von Göcklingen. Die alten Urkunden enthalten keine Gründe über den Sakralbau; wahrscheinlich war es eine Votivkapelle aus einem abgegebenen Gelübde. Auch die Eigentumsfrage war lange ungeklärt. Laut Grundbuch war Theo Brauner Eigentümer, der die Kapelle 1965 der katholischen Kultusgemeinde schenkte, die sie in ihre Obhut genommen hat. Der im Jahr 1979 verstorbene Julius Steegmüller konnte sich noch daran erinnern, dass seine Großmutter bereits das Kapellchen betreut hat. Seine Mutter, später seine Frau Auguste und von 1963 bis 2016 schmückte seine Schwiegertochter Monika das Kapellchen. Heute wird es von Frau Kunigunde Buckel gepflegt. Zu der Madonnenstatue die im Innern steht, wird traditionell jährlich und das schon über 35 Jahren, im Mai eine Andacht abgehalten, die von etwa 100 Gläubigen besucht wird. Im Anschluss an die Andacht trifft man sich zum gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim. Eine liebenswerte Tradition, die es auch künftig zu pflegen gilt.

pkl

Datenschutzerklärung