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Gedenken an den ersten Atombombenabwurf

Heute, am 6. August ist es 74 Jahre her, dass der Erste Atombombenabwurf in einem Krieg auf die japanische Stadt Hiroshima erfolgte. Drei Tage später wurde auf die Stadt Nagasaki eine weitere Bombe abgeworfen. Es sind die Symbole für die Schrecken eines unseligen Krieges. 92 000 Menschen wurden sofort getötet, Weitere 130 000 starben an den Folgen bis zum Ende 1945. Die Entscheidung über die Bombenabwürfe werden heute noch emotional diskutiert. Die damals Verantwortlichen und die heutigen Staatsmänner und Frauen an entscheidender Position müssen sich mit höchstem Einsatz darum bemühen, dass sich ein solches Ereignis nie mehr wiederholt.

Was geschah in der Zwischenzeit? Hat sich die Welt zum guten verändert? Ein Blick nach Syrien, wo schon nahezu acht Jahre ein Bürgerkrieg stattfindet, Libyen, Nigeria, die Ukraine, die viele Flüchtlingstote oder das Kaschmir, wo angeblich eine halbe Million Soldaten von Indien und Pakistan stationiert sind, können die Frage nicht mit "Ja" beantworten. Die Gefahren bleiben nicht in einem fernen Land stehen, jedermann ist heute an fast jedem Ort in Gefahr, Opfer eines Anschlags zu werden. Deshalb gilt für alle Mächtigen und Machtlose dieser Welt, Feindschaften zwischen Weltanschauungen, Machtansprüche und sonstige fadenscheinige Argumente zu beenden. Ob der Hungertod, eine tödliche Explosion, das Ertrinken oder ein sonstiges unnatürliches Ableben "schöner" ist, mag jeder für sich beantworten.

pkl

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