Göcklingen

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Die Welt hat sich verändert

Gedanken unseres Mitbürgers Edwin Schäfer zur derzeitigen Situation

Die Natur ist nicht mehr so schön wie in den 60-er Jahren. Die Dörfer sind nicht mehr so einladend. Alles ist so zerstreut und Flächen zerstörend bebaut. Grünflächen fallen immer mehr weg. Die Mehrheit der Menschen zieht es in die Stadt. Täglich entstehen immer mehr Siedlungs- und Bauflächen und die Ortskerne verwaisen. Dank der Bauern wird die Natur noch einigermaßen erhalten bleiben. Hinzu kommen noch die vielen Straßen, die gebaut werden, so dass unsere Erde bald zu betoniert ist. Der Luftraum wird durch die vielen Flüge verengt, die Luftqualität verschlechtert sich; man sagt die Flugzeugabgase verursachen 7 % des CO 2 Ausstosses. Die militärischen Flugübungen, Raketenstarts, der Kerosinausstoß und - Ablass sind nicht mit eingerechnet. Kreuzfahrten über die Ozeane und der Autoverkehren tragen ebenfalls ihren Anteil zur Erderwärmung bei. Waldbrände, Rodungen des Regenwaldes u. vieles andere tragen in der Summe zur Zerstörung unseres Planeten bei. Nicht zu vergessen ist auch das Massengrab von Atommüll, welcher im Pazifik auf Atollen lagert und eines Tages an die Oberfläche gelangt mit seiner radioaktiven Wirkung. Von dieser tickenden Zeitbombe ist die Menschheit nach wie vor bedroht. Meine Großmutter hat schon vor 80 Jahren auf solche unbeherrschbaren Ereignisse hingewiesen. Ob die Erde übervölkert ist und die Menschheit bald nicht mehr ernähren kann?

Die "immer schneller, höher, weiter, mehr" um sich greifende Mentalität wird sich eines Tages rächen, wie wir jetzt schon anhand des Corona-Virus feststellen können. Ob sich zu künftigen wirtschaftlichen Mängeln nicht noch Rücksichtslosigkeit, Mord und Totschlag hinzu gesellt, ist eine Möglichkeit, an die ich gar nicht zu denken wage. Jedenfalls sehe ich für die nächsten Generationen keine gute Zukunft voraus.

Den Menschen geht es im Augenblick zu gut. Nahezu jeder ist davon überzeugt, dass er seinen Wohlstand einzig und allein nur seinem Fleiß und seiner Cleverness zu verdanken hat und vergisst dabei, dass es noch einen Gott gibt, der alle Fäden in der Hand hält und zur rechten Zeit Einhalt gebietet!"

Edwin Schäfer

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