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Erster Atombombenabwurf in der Menschheitsgeschichte

Am 6. August 1945 wurde erstmals in der Menschheitsgeschichte eine Atombombe zur Vernichtung von Menschenleben abgeworfen. Vor 75 Jahren wurde die japanische Stadt Hiroshima und am 9. August die Stadt Nagasaki durch amerikanische Atombomben vernichtet. Die Abwürfe gelten als Symbol für die Schrecken des Krieges, vor allem eines möglichen Atomkrieges. Als Motiv galt ein schnelles Ende des bis dahin 6 Jahre dauernden Weltkrieges. Mit der Kapitulation Japans am 2. September 1945 endete auch der Zweite Weltkrieg, nachdem Deutschland bereits am 8. Mai kapituliert hatte.

Die Explosionen töteten 92 000 Menschen sofort. Weitere 130 000 starben bis zum Jahresende an den Folgen des Angriffs, zahlreiche weitere Opfer starben an den Folgeschäden in den Jahren danach. In Japan spielt das Gedenken an die Opfer eine große Rolle in der nationalen Kultur.

Die Entscheidung über die Atombombenabwürfe werden heute noch stark emotional diskutiert. Die politisch Verantwortlichen auf der ganzen Erde müssen mit höchstem Einsatz bemüht sein und dafür kämpfen, dass sich ein solches Ereignis nie mehr wiederholt.

pkl

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