Göcklingen

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Neues aus der Göcklinger Gemeinderatssitzung vom 30.6.

In einer Stunde war die zweite Online-Gemeinderatssitzung des Gremiums abgehakt, obwohl es bei dem Tagesordnungspunkt

Modernisierung der Kaiserberghalle um die erhebliche Summe von 1,18 Millionen Euro ging. Das im Jahr 1980 in Dienst gestellte Gebäude ist ein wichtiger Bestandteil der örtlichen Infrastruktur und für die Dorfgemeinschaft von großer Bedeutung. Nahezu alle kulturellen Vereine, der Jugendtreff  sowie die Gemeinde selbst und Privatpersonen nutzen den Komplex für ihre Zwecke. Um seine Nutzung langfristig zu sichern, besteht erheblicher Sanierung - und Modernisierungsbedarf. Die Erneuerung der Heizungsanlage, des Sanitärbereichs, des Hallensportbodens, Auswechslung der Fenster, Verbesserung der Raumakustik sind nur einige  "Baustellen" innerhalb der Sanierung. Die Nachrüstung des Brandschutzes , Kennzeichnung der Fluchtwege, Erneuerung tragender Stützen  sowie Bauwerksabdichtung gegen Feuchtigkeit und Überarbeitung der Außenanlagen mit neuem Anstrich der Fassade verschlingen den Rest der Summe. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, das Konzept des Architekturbüros Huck, Klingenmünster,  in zwei Bauabschnitten umzusetzen. Außerdem wird die Verwaltung beauftragt, einen Antrag auf Verzicht der Anwendung "Kunst am Bau" zu stellen, da  dieses Kriterium bereits erfüllt ist.

Die Förderung des Tourismus und die Naherholung in der Gemeinde erscheint dem Rat wichtig. Der Friedhof  (wir berichteten) soll nicht nur eine Ruhestätte, sondern ein Ort der Begegnung werden. Deshalb beschloss das Gremium 8 Parkbänke aus Robinienholz für die Aufstellung auf dem Friedhof von der preisgünstigsten Fa. Ziegler, Weissach-Flacht zum Preis von 8 288.-- Euro zu erwerben. Als weitere Sitzgelegenheiten in der Gemarkung sollen vom Forstamt Annweiler  5 Holzgarnituren bestehend aus je zwei Bänken und einem Tisch zum Preis von 6 902.-- Euro gekauft werden. Hierfür wurde bereits ein Förderantrag aus dem Regionalbudget LEADER - Aktionsgruppe Südpfalz gestellt und  mündlich genehmigt. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt 4 067.-- Euro.

Für die künftig verstärkte digitale Ratsarbeit gewährte das Gremium den Mitgliedern zur Anschaffung eines mobilen Endgerätes einen Zuschuss von 400.-- Euro. Ausgenommen hiervon sind Mitglieder des Verbandsgemeinderats, da sie  bereits von der Verbandsgemeinde mit dem gleichen Betrag gefördert wurden.

Die Vorsitzende Manuela Laub gab bekannt, dass sich über 67 % der Haushalte für einen Glasfaseranschluss _entschieden hätten und somit das Mindestquorum von 40% bei weitem überschritten sei.

Ferner dFerner dankte sie der örtlichen Feuerwehr für ihren mehrfachen Einsatz anlässlich des Starkregens am 24. Juni.

Ferner dankte sie der örtlichen Feuerwehr für ihren mehrfachen Einsatz anlässlich des Starkregens am 24. Juni.

Stolz präsentierte sie die Schlussbemerkung der Kommunalaufsicht zum Haushaltsplan, nach der die Finanzsituation der Gemeinde geordnet und die Gemeinde weiterhin schuldenfrei sei.

pkl

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