Göcklingen

Göcklingen Panoramabild von Göcklingen

Göcklinger Wohltätigkeitsveranstaltung zu Gunsten der Flutopfer im Ahrtal

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Unser Bild zeigt die Übergabe des Schecks v.l.: Die Initiatorin Nicole Knauf,Staatsminister Alexander Schweitzer, Ortsbürgermeisterin Manuela Laub, Verbandsbürgermeister Torsten Blank, 1. Ortsbeigeordneter Martin Schäfer

Nicole Knauf von der gleichnamigen Weinstube in Göcklingen hatte nach der Flutkatastrophe im nördlichen Rheinland-Pfalz die spontane Idee, in ihrem Weingut eine Wohltätigkeitsveranstaltung zusammen mit der Gemeinde, den örtlichen Vereinen, der Feuerwehr, den Landfrauen, einigen Gewerbetreibenden. den örtlichen Jungwinzerinnen und Jungwinzern, dem "Göcklinger Hausbräu" und Privatpersonen zu organisieren. Alle Dienstleistungen  sowie die alkoholischen Getränke und Obstsäfte sowie die Kuchen von den Landfrauen  und die Brötchen wurden natürlich vom Bäcker Antoine gespendet; die sonstigen Lebensmittel wurden zum Selbstkostenpreis  geliefert. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die "Weistroßedudler". Bei dieser Veranstaltung am Sonntag, den 8. August kamen  7 090.15 Euro zusammen. Die Gemeinde zeigte sich großzügig und stockte den Betrag auf 10 000.-- Euro auf.

Mit einem symbolischen Scheck überreichten die Organisatorin Nicole Knauf und Ortsbürgermeisterin Manuela Laub den Betrag an den Rheinland-pfälzischen Sozialminister Alexander Schweitzer. Zuvor dankte Laub allen freiwilligen Helfern,  den Spendern, die den Erfolg erst möglich machten, einschließlich der Feuerwehreinheit Göcklingen-Heuchelheim-Klingen, die selbst mit anderen freiwilligen und privaten Hilfskräften im Ahrtal mehrfach Hand-und Spanndienste leisteten.

Minister Schweitzer zeigte sich erfreut über das Engagement der Solidarität der Gesamtbevölkerung von Rheinland-Pfalz, den Kommunen, kirchlichen, Berufs ständigen und privaten Initiativen mit den Flutopfern. Das persönliche Leid und die materiellen Schäden der Katastrophe hätten das größte Ausmaß seit dem  letzten Weltkrieg erreicht und seien für Außenstehende unvorstellbar. Trotzdem sei das breit angelegte Hilfsangebot nicht selbstverständlich und einmalig in Rheinland-Pfalz, weshalb er sich im Namen aller Geschädigten für die bisher geleisteten und künftigen Hilfen bedankte.

pkl

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