Göcklingen

Göcklingen Panoramabild von Göcklingen

Eckpunkte unserer Gemarkung

20220114-gemarkung.jpg Unser Bild zeigt die westliche Gemarkungsgrenze zum angrenzenden Waldhambach.

Vor wenigen Tagen hatte die Göcklinger Rundschau den südlichsten Gemarkungspunkt "ausgemacht", der sich auf der Kuppe des Löhlhügels befindet  und an Klingenmünster grenzt.  Selbst der Friedhof des Pfalzklinikums oder die Gedenkstätte, wie man die letzte Ruhestätte für unzählige Patienten heute nennt, befindet sich auf Göcklinger Gemarkung. In seiner Ortschronik über Göcklingen stellt Pfarrer Dr. Schirmer schon die Frage, ob Göcklingen eine große Gemarkung sei. Mit 727  Hektar a) 10 000 qm, hat sie eine ansehnliche Größe. Man kann diese Frage jedoch nicht mit einem eindeutigen Ja oder Nein beantworten. Ein Faktum war die Dichte der damaligen Besiedelung. Je enger die Dörfer beieinander lagen, desto kleiner waren die Gemarkungen, wobei die älteren Gemeinden, den später gegründeten Ansiedlungen gegenüber einen räumlichen Vorteil hatten. Zurück zur Gemarkungsgrenze; sie führt an der Westseite des Klinikfriedhofs entlang und begleitet einige hundert Meter die Deutsche Weinstraße in Richtung Norden. Anschließend "springt " sie in Höhe der Trafostation des Klinikums nach Westen. Dort ungefähr trafen sich  die Gemarkungen von Göcklingen, Klingenmünster und Waldhambach. Als sichtbares Zeichen war ein "Dreieckstein" in den Boden eingelassen. der die Grenze markierte. Dieser Stein ist seit ein paar Jahren leider verschwunden. Von dem genannten Punkt führt die Grenze gemeinsam mit der Waldhambacher Gemarkung nach Norden und überquert östlich der Kaiserbacher Mühle die Bundesstraße 48, die nach Annweiler führt. Die frühere Pumpstation der ehemaligen "Pfälzischen Nervenklinik" (das heutige Froschhaus) und das etwa 50 Meter weiter westlich stehende Sandsteinkreuz befindet sich noch auf Göcklinger Gemarkung. Dies ist allerdings der westlichste Punkt von Göcklingen.

In diesem Zusammenhang wird oft die Frage nach den Eigentumsrechten des "Göcklinger Steinbruchs" gestellt. Während in anderen Orten z.B. Ilbesheim, Wollmesheim, Landau, Böchingen, Walsheim, Flemlingen usw. deren Wälder als Gemarkungsteil der nämlichen Gemeinden von anderen Gemeinden umschlossen sind, (Stichwort: Haingeraiden) ist der Göcklinger Gemeindewald ein Teil der Gemarkung Waldhambach. Die Gemeinde Göcklingen ist lediglich Privateigentümer der Waldgrundstücke. Hierüber gab es bereits im 17. Jahrhundert zwischen beiden Gemeinden Streitigkeiten, die ihren Ursprung in den Besitzverhältnissen des Bistums Speyer hatten, als dieses noch die Madenburg und die umliegenden Gebiete in ihrem Besitz hatte. Darüber aber ausführliche Erläuterungen bei anderer Gelegenheit. Jedenfalls einigten sich die Gemeinden Göcklingen und Waldhambach im Jahr 1781 über gemeinsame Rechte im "Hinterbusch" wie ein Teil des Waldes heute noch genannt wird.

pkl

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