Ein lauschiges Plätzchen

cf • 1. März 2024

Wenn man nach dem meteorologischen Frühlingsanfang geht, beginnt mit dem 1. März die lang ersehnte Jahreszeit, in der das Leben wieder Einzug in die Natur hält. Das „winterliche Grau“ weicht nach und nach den ersten Sonnenstrahlen und die Natur wird wieder bunter. Die Schneeglöckchen strecken sich und die ersten Osterglocken bzw. Narzissen öffnen ihre Blüten.

Aber nicht nur in der Natur ändert sich mit dem Frühlingsbeginn vieles. Auch bei den Bürger*innen sieht man die Sehnsucht nach der Sonne und den längeren Tagen. Die aktuell noch kurzen Sonnenphasen werden für Spaziergänge genutzt, die ersten Gartenmöbel aufgebaut und die ersten Gärten für die kommende Blütezeit vorbereitet.

Dass die Sonne beim Thema „Mental Health“, also der psychischen Gesundheit eine nicht unerhebliche Rolle spielt und unter anderem als natürlicher Vitamin D Spender fungiert, ist allgemein bekannt. Daher sind aktuell viele lauschige Plätzchen in der Gemarkung Ziel von Wanderern und Spaziergängern. Ob am Biotop, auf dem 360 Grad Weg, an den Dorfbrunnen oder auch etwas außerhalb am Hungerbrunnen. Kleine Ruheorte sind vorhanden und gefragt.

Der erwähnte Hungerbrunnen zeigte sich, wie in einem zurückliegenden Artikel schön beschrieben, als Relikt aus vergangenen Tagen und führte aufgrund verschiedenster Ursachen kaum noch Wasser. Durch die starken und stetigen Regenfälle der letzten Monate und einer defekten Drainage ist jedoch aktuell das Becken gut gefüllt und aus der Sandsteineinfassung läuft das Wasser, wie es wahrscheinlich nur noch die Dorfältesten kennen.

Durch umfangreichen Pflegemaßnahmen und einer neuen, insektenfreundlichen Bepflanzung (u.a. Schmetterlingsflieder) durch die Gemeindebediensteten zeigt sich das kleine Biotop nun von seiner wunderschönen Seite und lädt zum Verweilen an diesem lauschigen Plätzchen ein. Dafür ein herzliches Dankeschön!


von bb 2. September 2026
von wf 1. September 2026
von hf 21. August 2026
von hf 23. Juni 2026
von gw 17. Juni 2026
von ce 28. Mai 2026
von hw 26. Mai 2026
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Dorfpartnerschaft zwischen den Gemeinden Göcklingen und Soucy in Burgund fanden am Wochenende über Christi Himmelfahrt in Soucy Feierlichkeiten statt. Die Dorfpartnerschaft war 2005 von Mireille Ladrange, der damaligen Bürgermeisterin aus Soucy und Fritz Garrecht, dem damaligen Bürgermeister aus Göcklingen ins Leben gerufen worden und 2006 mit einer gemeinsam unterzeichneten Charta der Partnerschaft besiegelt worden. In Göcklingen wurde 2006 ein Förderverein, namentlich der „Freundschaftskreis Soucy-Göcklingen e.V.“ gegründet, welcher die Gemeinde in der inhaltlichen Ausgestaltung der Partnerschaft Soucy-Göcklingen durch Organisation der Fahrten und der Durchführung von kulturellen und kulinarischen Veranstaltungen unterstützt. Wesentlicher Bestandteil der Partnerschaft ist der jährliche Besuch der Partnergemeinde, und die Übernachtung in Gastfamilien. So sind über die Jahre intensive, familiäre Freundschaften, teilweise bereits in der zweiten Generation, entstanden.  Seit Beginn an nimmt der Göcklinger Jugendtreff an den Fahrten teil. Während die Jugend letztes Jahr am Trifels/Anebos Klettern ging, wurde dieses Jahr das Treffen durch eine Kanufahrt auf dem Fluss Yonne und der Erstellung eines Graffitis abgerundet. Für nächstes Jahr lud die Gemeinde Göcklingen die Freunde aus Soucy ein, und es wird an Christi Himmelfahrt 2027 wieder „vive le jumelage! Lang lebe die Dorfpartnerschaft Soucy-Göcklingen“ heißen!
von hf 24. Mai 2026
von hh 30. April 2026
Am Samstag, den 16. Mai, um 18 Uhr konzertiert das Schwetzinger Vokalensemble unter Leitung von Bezirkskantor Paul Hafner, einem Göcklinger „Eigengewächs“, in der Kirche St. Laurentius Göcklingen. Unter dem Titel „Verzagen und Vertrauen“ werden Motetten bekannter Größen der klassischen Vokalmusik wie Heinrich Schütz oder Felix Mendelssohn Bartholdy und Psalmvertonungen von Louis Lewandowski aufgeführt. Letzterer war im 19. Jahrhundert Kantor an der Neuen Synagoge in Berlin und gilt als wichtiger Reformator der synagogalen Musikpraxis in seiner Zeit. Neben den Chorstücken wird auch Instrumentalmusik zu Gehör gebracht, u. a. die 5. Suite für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach. Als musikalische Partner konnten Mezzosopranistin Johanna Götz, Organist KMD Detlev Helmer und die Schwetzinger Cellistin Ellen Dietrich gewonnen werden. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird am Ausgang gebeten.
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